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  • "Auch weil niemand um Verzeihung bat. Die Geschichte des Pardons ist in Auschwitz zu Ende gegangen." audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933-1945

    Ein Beitrag von Heike Ehrlich und Kathrin Krahl erschienen in:

    GEDENKEN ABSCHAFFEN. Kritik am Diskurs zur Bombardierung Dresdens 1945. Hrsg. von Autor_innenkollektiv Dissonanz

    Dresden, imaginiert als die schöne, unschuldige Kunst- und Kulturstadt, ist das deutsche Opfernarrativ schlechthin - unnötig bombardiert, kurz vor Ende des Krieges mit "Hunderttausenden Toten". Die alliierten Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 bilden einen festen Bezugspunkt der Erinnerung und des Gedenkens in Dresden. Durch die Jahrzehnte war die Stadt Kulminationspunkt und Ausdruck jeweils aktueller Geschichtspolitik. Sie präsentiert sich als Symbol für Frieden und Versöhnung und inzwischen sogar für wahrhaftiges Erinnern gegen geschichtsrevisionistische Nazis. Nicht zuletzt aufgrund des jährlichen Naziaufmarsches werden nun Mythen hinterfragt, Fakten erforscht und die nationalsozialistische Geschichte Dresdens benannt. Aber reicht das? Muss nicht vielmehr das Gedenken selbst abgeschafft werden? Dieser Band sagt: ja!

    Broschur, 344 Seiten, 15,00 €, ISBN: 9783943167238

    Verbrecherverlag

  • Multimedia: audioscript zur Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Dresden 1933-1945

    Katja Krause, Rezension in medaon, Zeitschrift für Jüdisches Leben in Forschung und Bildung, Ausgabe 08/2011

    Jedes Jahr erscheint eine Vielzahl von unterschiedlichen Beiträgen in Zeitschriften und Onlinemagazinen, die sich mit der Erinnerung an die Verfolgung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden beschäftigen. Neben den offiziellen Gedenkzeremonien zum 27. Januar oder dem 9. November gibt es vielerorts Veranstaltungen, die versuchen, sich davon abzugrenzen. ...

    ganzer Artikel (pdf, ca. 60kB)

  • Radio-Ausstrahlung des audioscripts

    Freien Sender Kombinat Hamburg, 23. Dezember 2010

    Programm

  • "Wir hatten keine Angst vor den Bomben"
    Interview mit Olga Horak

    Jungle World Nr. 6, 11. Februar 2010

    Interview lesen

  • Kopfhörer gegen das Vergessen

    Freie Presse Chemnitz, 28. Januar 2010

    Artikel lesen

  • Rezension

    MDR Figaro, 27. Januar 2010

    download mp3 (3:23 min / 3.187 MB)

  • Vorstellung des audioscriptes in der Infothek und im Bulletin des Fritz-Bauer-Institutes

    Einsicht 03, Frühjahr 2010

    Infothek des Fritz-Bauer-Institutes

  • Musterung einer Kollaboration
    Muslimische Kriegsgefangene aus der Sowjetunion und die Dresdner SS-Mullah-Schule

    Artikel von Heike Ehrlich und Kathrin Krahl, erschienen in iz3w Nr. 315 - Januar / Februar 2010

    Muslimische Kriegsgefangene aus den zentralasiatischen Sowjetrepubliken wurden von der SS zunächst zu „asiatischen Untermenschen“ stigmatisiert. Im fortschreitenden Kriegsverlauf wurden sie auf Initiative des Reichsführer-SS Heinrich Himmler in „Freiwilligenverbänden“ gegen die Rote Armee eingesetzt. Ein wichtiger Bestandteil dieses Plans war die Einrichtung der Dresdner SS-Schule für Mullahs. Dort wurden zwischen November 1944 und Februar 1945 Muslime zu Feldgeistlichen des Osttürkischen Waffenverbandes der SS ausgebildet. Die Schule verdeutlicht, dass die Kollaboration der NationalsozialistInnen mit Muslimen auch auf dem Reichsgebiet stattfand (Zusammenfassung).

    Zeitschrift iz3w

  • Brief von Olga Horak

    Dear Mr. Thomas Fache, Heike Ehrlich, Katrin Förster, Kathrin Krahl, Claudia Pawlowitsch, Anita Ulrich, Katharina Wüstefeld. Thank you for the audioscript, 3 discs and 3 maps and your kind letter which I received yesterday. I was very impressed with your wonderful result in producing this very important information and congratulate you and salute you for it. Please accept my best wishes and congratulations for your effort and wonderful work. I am sending you my best regards and best wishes for a happy christmas and successful new year.

    Yours sincerely, Olga Horak (Sydney, Australia)

    (Im Track # 10 "Auschwitz auf der Straße - Todesmärsche in Dresden" wird aus Olga Horaks Erinnerungen zitiert. Olga Horak: Von Auschwitz nach Australien. Erinnerungen einer Holocaust-Überlebenden an ihre Kindheit in Bratislava, die Deportation nach Auschwitz, den Todesmarsch von Kurzbach nach Dresden und an die Befreiung in Bergen-Belsen)

  • Beitrag zum audioscript in "Vergessenes Erinnern" - Medien von Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis

    Hg.: Swen Steinberg, Stefan Meißner und Daniel Trebsdorf, Wissenschaftlicher Verlag Berlin 2009

    Es handelt sich hierbei um das Buch zur Tagung "Zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Medien von Erinnerungskultur, Geschichtsbewusstsein und kollektivem Gedächtnis", die vom 4. bis 7. Dezember 2008 in Dresden stattfand

    gekürzte und leicht geänderte Fassung des Beitrags

  • Einführung zur Präsentation am 5. November 2008

    Dr. Holger Birkholz (Hochschule für bildende Künste Dresden)

    "audioscript" ist eine Sammlung von dreizehn Hörstücken, die vor allem aus gesprochenem Text besteht. Thema der Sammlung ist die Verfolgung und Vernichtung der Juden in Dresden während der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei werden unterschiedliche Textarten miteinander kombiniert: Berichte von Zeitgenossen, Texte von Historikern und Philosophen und selbst geschriebene Textpassagen und Dialoge der Autoren von "audioscript". Die Bandbreite der Texte ermöglicht einen differenzierten Blick auf die historischen Ereignisse, aber auch – und das ist entscheidend – auf unseren heutigen Umgang damit. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten historischer Darstellungen, ihre Instrumentalisierung und die Bedingungen historischer Texte mit reflektiert.

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